Pinzgauer

Schon in früheren Jahrhunderten waren die Pinzgauer als kräftige, ausgeglichene und ausdauernde Kühe beliebt. Sie sahen hervorragend in einem Gespann aus und lieferten exzellentes Fleisch.

Da der Pinzgau nicht gerade das ideale Gebiet für die bäuerliche Landwirtschaft war, mussten die hier bevorzugten Kühe außergewöhnlich gesund, anspruchslos, robust und trittfest sein. Schnell zeigte sich, dass die Pinzgauer wie geschaffen für dieses Gebiet waren und ihr guter, fast legendärer Ruf machte sie zum bevorzugten Rind in dieser Gegend.

Ihre Hochkonjunktur erlebte die Rasse mit der Blüte des Hauses Habsburg. Sie etablierten sich in Ungarn, Tschechien, Norditalien, Ukraine und Rumänien und gelangten schließlich mit Auswanderern nach Südafrika, wo sie ihre Tropentauglichkeit unter Beweis stellten. In Bayern waren sie bis zum 1. Weltkrieg Spitzenreiter in der Rassenstatistik.

Neben ihren überzeugenden Leistungen entzückte besonders ihr Aussehen, was dazu führte, dass bei der Züchtung mehr Wert auf das Äußere als auf die Nutzungsleistung gelegt wurde. Und so erlebte die Rasse nach dem 2. Weltkrieg einen rapiden Niedergang.

Dass die Pinzgauer nicht ganz untergegangen sind, verdanken sie der Eigenschaft, nicht nur Kraft, sondern auch vorzügliche Steaks zu liefern. Sie eignen sich hervorragend als Fleischlieferanten und wegen ihrer  Futterdankbarkeit, ihres ausgeprägten Herdenzusammenhalts und ihres freundlichen Wesens erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit.

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Immer mehr Liebhaber erkennen die Vorzüge dieser Rasse und auch wir haben uns bei der Wahl unserer Haustiere von diesen Vorzügen leiten lassen.

Zwar halten wir die Pinzgauer nur als Hobby, doch züchten wir mit unseren 3 Mutterkühen jedes Jahr wieder 3 neue Tiere dieser Rasse. Die Nachfrage nach Jungtieren ist vorhanden und zeigt uns, dass die Beliebtheit der Pinzgauer stetig zunimmt.